Montag
01.06.202619:00 UhrKeller am Kaiserplatz 10 |
Kulturstammtisch
Verstrahlt und vergessen – Tschernobyl und die Folgen
Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 jährt sich in diesem Jahr zum 40. Mal. Es war der bisher folgenschwerste der friedlichen Nutzung der Kernenergie und der erste, der auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse in die höchste Kategorie ‚katastrophaler Unfall‘ eingeordnet wurde.
Christoph Boekels Dokumentarfilm über diesen bislang größten Unfall in der Geschichte der Atomenergie konfrontiert mit Opfern der Reaktor-Katastrophe im April 1986. Dieser Super-GAU (Grösster Anzunehmender Unfall) entstand in Block 4 des Kraftwerks durch eine vollständige Kernschmelze. Durch die Explosionen wurde radioaktives Material in die Atmosphäre geschleudert, das die gesamte Umgebung kontaminierte und sich zudem über Europa verteilte. Die daraus resultierenden Spätfolgen werden noch zehntausende Jahre bestehen bleiben.
Der Film konfrontiert uns mit den Opfern der Reaktor-Katastrophe, er beschreibt deren Leiden und Sterben und lässt Augenzeugen zu Wort kommen, deren Leben tiefgreifend verändert wurde. Dieser sehr persönliche Dokumentarfilm will aufrütteln und versteht sich als Requiem für die zahlreichen Opfer der Verstrahlung.
Der Regisseur des Films, unser Mitglied Christoph Boekel, steht im Anschluß für die Beantwortung Eurer Fragen zur Verfügung.
Einführung: Christian Ude
Ort: Keller am Kaiserplatz 10
Kategorie: Film
Zeit: Montag, 01.06.2026, 19:00 Uhr




