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Programm – 2. Quartal 2019


April

01Apr19:00Carola Ludwig im Gespräch mit Anke Könemann19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Alt und Jung machen Schule! Herzlich Willkommen in der Integrativen Montessori Volksschule an der Balanstraße und der „WERKSTATT DER GENERATIONEN“. An dieser Schule gehört das Miteinander von Kindern und älteren Menschen zum Stundenplan. Dieses außergewöhnliche Schulprojekt wurde von engagierten Eltern gegründet. Jahrgangsgemischte Klassen, Projekt- und Freiarbeit gehören ebenfalls zum Programm. Von der ersten bis zur zehnten Klasse besuchen Schüler*innen mit und ohne Behinderung hier den Unterricht. Ziel der WERKSTATT DER GENERATIONEN ist ein aktives Miteinander der Generationen, generationenübergreifendes Lernen wird durch das große ehrenamtliche Engagement der älteren Generation ermöglicht. Wie diese Idee in der Praxis umgesetzt wird, darüber möchte ich mit Anke Könemann, der Leiterin der Werkstatt der Generationen sprechen.

Anke Könemann ist seit 2007 Gründungsmitglied der integrativen Montessori Volksschule an der Balanstraße in München und Projektleiterin der dortigen Werkstatt der Generationen. Mehr als zwanzig Jahre arbeitete sie als Dolmetscherin, heilkundliche Psychotherapeutin und Trainerin im Kommunikationsbereich. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

Zeit

1. April 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

26Apr16:0017:30100 Jahre Bauhaus: Reflex Bauhaus 40 Objects - 5 Conversations16:00 - 17:30 Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München

Veranstaltungsdetails

Von Albers bis Schlemmer, von Design bis Malerei

Zum 100-jährigen Geburtstag der Reformschule Bauhaus zeigt Die Neue Sammlung – The Design Museum München ein Jahr lang ihre bedeutendsten Bauhausobjekte – einige davon sind zum ersten Mal zu sehen. Die Führung wird sowohl die Designobjekte, die am Bauhaus entstanden sind, wie z. B. den Wassily-Chair von Marcel Breuer oder die Textilarbeiten von Anni Albers als auch die Gemälde und plastischen Arbeiten von Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger oder Laszlo Moholy-Nagy in den Fokus nehmen. Dr. Angela Opel, Mitarbeiterin der PIN, Bereich Kunstvermittlung wird uns durch die Ausstellung führen.

Die Kosten für die Führung übernimmt das KulturForum, Eintrittstickets kauft jede/r Teilnehmer/in selbst. Da der Ausstellungsraum nicht besonders groß ist, wird von der PIN eine Teilnehmerzahl von maximal 15 Personen zugelassen. Die Anmeldung ist bis zum 10. April 2019 bei Carola Ludwig erforderlich. Organisation: Carola Ludwig

Foto: Aufbacksalami – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73392906

Zeit

26. April 2019, 16:00 - 26. April 2019, 17:30

Ort

Pinakothek der Moderne

Barer Str. 40, München

30Apr19:00Mediensalon mit Katharina Nocun: "Die Daten, die ich rief. Wie wir unsere Freiheit an Großkonzerne verkaufen"19:00 SP CE Popup-Akademie München, Neuhauser Straße 8-10, 80333 München

Veranstaltungsdetails

Wissen Konzerne alles über uns und sind wir wirklich so berechenbar? Diese Frage kann Katharina Nocun mit einem klaren „Absolut!“ beantworten. Denn wir lassen uns nur allzu gern Bücher, Reisen und potenzielle Partner vom Internet empfehlen. Großkonzerne wie Google und Facebook nutzen unsere Daten, um Millionen-Umsätze zu generieren. Banken, Firmen und Behörden nutzen Algorithmen, um unsere Zukunft vorherzusagen. Und Geheimdienste wetteifern darum, wer uns am effektivsten überwacht und durchleuchtet. Denn wer uns am besten kennt, kann uns manipulieren und uns das Geld aus der Tasche ziehen. Katharina Nocun zeigt anhand vieler Beispiele, warum wir uns vor der Geldgier der Konzerne und dem Überwachungswahn staatlicher Behörden schützen müssen.

Katharina Nocun, Jahrgang 1986, ist Bürgerrechtlerin, Netzaktivistin und studierte Ökonomin. Sie leitet bundesweit Kampagnen zum Thema Datenschutz, Whistleblower und Bürgerrechte. Als Expertin für Datenschutz und digitale Demokratiebewegungen veröffentlicht sie regelmäßig Beiträge in zahlreichen Medien (u. a. SZ, FAZ, Die Zeit und Der Freitag) und ist in zahlreichen Fernsehformaten zu Gast. Ihr Buch „Die Daten, die ich rief“ erschien 2018 bei Bastei Lübbe.

Der Eintritt ist frei! Anmeldung ist per E-Mail an interaktiv@sin-net.de oder telefonisch 089-72467700 erbeten. SIN-Studio im Netz Organisation: Björn Friedrich (SIN-Studio im Netz) und Haimo Liebich (KulturForum).

Foto: Miriam Juschkat – http://kattascha.de/?page_id=12 archiviert am 7. Mai 2013 in der Wayback Machine, CC SA 1.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26032066

Zeit

30. April 2019, 19:00

Ort

SP CE Popup-Akademie München

Neuhauser Straße 8-10, 80333 München

30Apr19:00Baukultur: Erbe – Bestand – Zukunft -- Reiner Nagel im Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg und Amandus Samsøe Sattler19:00 Alte Akademie, Neuhauser Str. 8-10, 80333 München

Veranstaltungsdetails

In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten

Der Druck auf Innenstädte hält an, während die Zersiedelung der Stadt- und Ortsränder weiter fortschreitet. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach dem Umgang mit dem gebauten Bestand immer drängender. Denn Bestandsarchitekturen und -infrastrukturen sind nicht nur kulturell bedeutend: Sie verfügen über einen ökologischen und ökonomischen Wert, der oftmals nicht erkannt oder unterschätzt wird. Durch das mangelnde Bewusstsein kommt es zu Verfall oder Abriss und damit zu unwiederbringlichen Verlusten wertvoller Bausubstanz. Aus baukultureller Sicht sind ein Mentalitätswandel, besonderes Engagement und ein zeitiges Eingreifen wichtig, um irreversible negative Auswirkungen auf unsere Städte und Orte zu verhindern. Die Wechselwirkungen zwischen historisch gewachsenen Strukturen und gesellschaftlichen Anforderungen bilden deshalb die Ausgangslage des Baukulturberichts 2018/19. Eine langfristig nachhaltige Entwicklung kann nur aus dem Bestand heraus erfolgen. Sie bedeutet vielfältige Möglichkeiten für ein Mehr an Baukultur. Wir müssen sie nur erkennen und nutzen.

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam, Architekt und Stadtplaner stellt den aktuellen Baukulturbericht: Erbe – Bestand  – Zukunft vor und spricht mit

Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg, Architektin und Professorin an der Hochschule München für  Bauen im Bestand, Denkmalpflege und Bauaufnahme sowie Vorsitzende des Fördervereins des Architekturmuseums der TU München und

Amandus Samsøe Sattler, Architekt, Mitinhaber des Architekturbüros AllmannSattlerWappner und Kuratoriumsmitglied des KulturForums über die Kernbotschaften und Handlungsanweisungen, auch im Zusammenhang mit aktuellen, auch für München relevante Themen.

Organisation: Amandus Samsøe Sattler und Renate Kürzdörfer

Foto: Allmann Sattler Wappner Architekten

Zeit

30. April 2019, 19:00

Ort

Alte Akademie

Neuhauser Str. 8-10, 80333 München

Mai

06Mai19:00100 Jahre Bauhaus: Renate Kürzdörfer im Gespräch mit Janine Schlemmer19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus haben wir Janine Schlemmer eingeladen. Die Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin lebt mit ihrer Familie in München und beschreibt einen Aspekt ihrer Jugend so: „Meine Umgebung damals war sehr geprägt vom künstlerischen Werk meines Großvaters Oskar, Bauhausmöbeln und einer besonderen Familie.“ Über diese besondere Familie wollen wir uns mit ihr unterhalten, über ihre Mutter Karin Schlemmer, Schauspielerin und Tänzerin, ihre Großmutter Tut Schlemmer, die als eine der ersten Frauen Volkswirtschaft studierte, und vor allem über den Großvater Oskar Schlemmer.

Große Retrospektiven seiner Kunst wurden in den Jahren 1977 und 2014/15 in Stuttgart gezeigt. In diesem Jahr finden landesweit zahlreiche Ausstellungen zum Thema Bauhaus unter anderem mit Werken von Oskar Schlemmer statt, die wohl bedeutendsten in Weimar, Dessau und Berlin.

Zeremonienmeister des Bauhauses nannte ihn Walter Gropius, der Oskar Schlemmer nach Weimar berufen hatte. In Dessau leitete er die Bauhaus-Bühne und entwickelte die Bauhaus-Tänze. Im Jahr 1929 verließ er das Bauhaus, um in Breslau und bis 1933 in Berlin zu unterrichten. Danach war er, der Deutschland nicht wie viele seiner Bauhaus-Kollegen verlassen hatte, in seinem Kunstschaffen drastisch eingeschränkt. Die Erkenntnis, der Mensch sei das Maß aller Dinge und das Thema Mensch und Raum standen im Mittelpunkt der Kunst von Oskar Schlemmer und machen sein Gesamtwerk aus Malerei, Plastik und Arbeiten für die Bühne so einzigartig.

Foto: Sebastian Gündel, 2014, Stiftung Bauhaus Dessau

Zeit

6. Mai 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

17Mai20:4523:30Mit dem KulturForum durch die Nacht: Club-Tour20:45 - 23:30 Wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsdetails

Wir wollen ins Münchner Nachtleben hineinschnuppern. Es gibt eine große Vielfalt an spannenden Clubs in der Innenstadt. Mit unterschiedlichen Konzepten und interessanten Räumlichkeiten zieht jeder Ort sein spezielles Publikum an. Bevor die Parties richtig losgehen, werden wir nicht nur besichtigen, sondern uns mit den jeweiligen Betreiber*innen über die Besonderheit ihres Angebots, über Erfolgsmodelle und Herausforderungen unterhalten.

Wir starten voraussichtlich in der Nähe der Haltestelle Karlsplatz/Stachus und beenden die Club-Tour in der Nähe des Isartors, jeweils Plätze, die gut an S-Bahn und Tram angebunden sind. Zwischen den einzelnen Stationen bewegen wir uns mit einem Bus. Treffpunkt und Tourverlauf werden nach Anmeldung bekannt gegeben. Wegen begrenzter Teilnehmer*innenzahl wird um Anmeldung bis zum 30. April 2019 bei Renate Kürzdörfer gebeten.

Organisation: Renate Kürzdörfer und Alexander Wolfrum

Zeit

17. Mai 2019, 20:45 - 17. Mai 2019, 23:30

Ort

Wird noch bekannt gegeben

18Mai9:4519:15Georg-von Vollmar-Akademie und Freilichtmuseum GlentleitenBusexkursion9:45 - 19:15 In der Nähe des Hauptbahnhof München

Veranstaltungsdetails

Die Georg-von-Vollmar-Akademie im Schloss Aspenstein in Kochel am See ist seit 71 Jahren die Bildungsstätte der bayerischen SPD. Gegründet 1948 in einem Schloss, das seit der Barockzeit der Sommersitz der Äbte von Benediktbeuern war und während der Nazizeit enteignet zugunsten des Reichsjugendführers Baldur von Schirach. Die bayerischen Sozis bauten dort ab 1949 die „Parteischule“ auf, finanziert durch das „Kochel-Zehnerl“, das jedes bayerische Parteimitglied mit seinem Monatsbeitrag mit einzahlte. Später ging das Haus in den gemeinnützigen, überparteilichen Verein Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. über, mit einem bis heute florierenden Programm der Erwachsenenbildung. Die Wahlverluste 2017 und 2018 brachten eine Reduzierung der staatlichen Fördermittel und der Vollmar-Akademie einen möglichen jährlichen Fehlbetrag von 300.000 Euro. Zurzeit läuft eine Initiative der gesamten bayerischen SPD, „Bildung braucht Solidarität“, um das Haus für die Erwachsenenbildung unter demokratischem Stern zu retten. Wir besichtigen das Haus, das in vollem Betrieb ist, und informieren uns über seine historische wie seine gesellschaftliche Bedeutung.
Historische Einführung: Dr. Oskar Holl, Einführung in die Arbeit der Georg-von-Vollmar-Akademie: Ruth Malzkorn, Geschäftsführerin der Akademie.

Anschließend Weiterfahrt mit dem Bus zum Freilichtmuseum Glentleiten:
Allgemeine Besichtigung, dann Besuch der Sonderausstellung Eine neue Zeit – Die „Goldenen Zwanziger“ in Oberbayern. Diese Ausstellung befasst sich mit den Auswirkungen der Revolution und der Münchner Räterepublik auf das damals noch sehr ländliche Oberbayern. Führung: Dr. Oskar Holl

Im Teilnehmerbeitrag von 20 € für Mitglieder und 25 € für Gäste sind die Buskosten sowie der Eintritt und die Führung im Freilichtmuseum enthalten. Wir können im Schloss Aspenstein für 14 € pro Person zu Mittag essen (reichhaltiges warmes Buffet, auch vegetarisches und veganes Angebot) und bitten bei der Anmeldung um Mitteilung, ob Sie daran teilnehmen möchten.

Verbindliche Anmeldung erbeten bis zum 4. Mai bei Carola Ludwig, E-Mail: carola.ludwig@kulturforum-muenchen.deDie Anmeldungen werden nach der Reihenfolge der Anmeldeeingänge berücksichtigt, Teilnahmebestätigungen oder Absagen werden Ihnen zugeschickt. Weitere Informationen zum genauen Treffpunkt und zum Programm werden mit der Teilnahmebestätigung verschickt.

Organisation: Carola Ludwig, Dr. Oskar Holl, Gunda Wölk

Foto: DavidG 23:33, 27. Apr. 2009 (CEST) – selbst erstellt. –DavidG 23:33, 27. Apr. 2009 (CEST), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43608873

Zeit

18. Mai 2019, 9:45 - 18. Mai 2019, 19:15

Ort

In der Nähe des Hauptbahnhof München

Juni

03Jun19:00Christine Prunkl im Gespräch mit Olga Biró und Peter Bauhuis19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Das Bedürfnis der Menschen, sich zu schmücken, ist uralt. Funde von bearbeiteten
Schneckenhäusern in Afrika, Muscheln in Marokko, Mammutelfenbein aus der
Eiszeit, Adlerkrallen der Neandertaler belegen: Menschen hatten seit jeher Sinn für
Schönes. Wir bestaunen Fibeln aus der Bronzezeit, Arbeiten von zarter Schönheit,
bewundern atemberaubende Goldschätze wie den Fund von Varna, die Kunst der
Ägypter, aber auch die Himmelsscheibe von Nebra.

München ist als „Schmuckstadt“ nicht nur über die Fachmesse „Inhorgenta“ bekannt. Ein Forum des zeitgenössischen Schmucks, eine internationale Ausstellung von Weltruf, ist die Sonderschau auf der Internationalen Handwerksmesse. Hier treffen sich Sammler, Galeristen und Museumskuratoren aus aller Welt. Auch die Pinakothek der Moderne zeigt Arbeiten
zeitgenössischer Künstler, die Ausstellung „Schmuckismus“ läuft bis 16. Juni.

Unser Mitglied Olga Biró, Gründerin der Galerie für Autorenschmuck in München und Haute de Cagnes in Frankreich, einem malerischen Ort, der sich dank ihres Einsatzes zum Zentrum für Autorenschmuck in Frankreich entwickelte, kuratiert seit vielen Jahren Schmuckausstellungen. Zum Beispiel „GlAmour – Liebe zum Schmuck“ in der Villa Stuck.

Peter Bauhuis, ist ein international anerkannter und vielfach preisgekrönter Schmuckkünstler, dessen Arbeiten in verschiedenen Museen zu bewundern sind.

Unterstützt von einer Bildershow werden uns Olga Biro und Peter Bauhuis einen faszinierenden Einblick in die Welt zeitgenössischen Schmucks bieten.

Zeit

3. Juni 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

05Jun17:3019:00Die Geschichte vom guten alten Herrn und dem schönen MädchenWir gratulieren MARGIT SAAD zu ihrem 90. Geburtstag.17:30 - 19:00 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

Regie: Margit Saad, Drehbuch: Margit Saad / Anne Rose Katz, Kamera: Wolfgang Treu
Darsteller: Peter Pasetti, Leslie Malton, Klaus Schwarzkopf, Rudolf Wessely

Nach der Erzählung von Italo Svevo.

Die Geschichte spielt zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Der alte Herr, ein Geschäftsmann und Kriegsgewinnler, verliebt sich in ein junges Mädchen aus dem Volk, die seine Geliebte wird. Mit Melancholie und Ironie erzählt Italo Svevo vom Alter und der Jugend, von Geld und Selbsttäuschung und schließlich quält den alten Herrn die Frage:     „Was schuldet die Jugend  dem Alter?“

Wir freuen uns,  Margit Saad an diesem Abend persönlich gratulieren zu dürfen

MARGIT SAAD studierte an der Otto-Falckenberg-Schule. Ihre berufliche Karriere begann am Kom(m)ödchen Düsseldorf. 1961 spielte sie an der Seite von Harald Juhnke am Theater Baden-Baden die Irma la Douce bei der deutschen Erstaufführung des Musicals und 1962 am Theater in der Josefstadt Wien. Weiterhin spielte sie u.a. in München an der Kleinen Komödie, am Staatstheater Stuttgart unter der Regie ihres Mannes Jean-Pierre Ponnelle, und am Staatstheater am Gärtnerplatz.

Ab 1951 war Margit Saad in vielen deutschen und österreichischen Filmen zu sehen und ab den Sechzigerjahren auch in internationalen Filmen wie „The last Escape“ und „Die Spur führt ins Nichts“ von Joseph Losey.

1971 begann Margit Saad hinter der Kamera zu stehen. Im Südwestrundfunk Stuttgart begann sie als Volontärin bei der regionalen Abendschau, anschließend arbeitete sie für das Bayerische Fernsehen und drehte Magazinbeiträge, Dokumentarfilme (u.a.“Milena Jesenska – Mehr als Kafka’s Freundin“), Portraits und 1982 ihre erste Literaturverfilmung „Abenteuer aus dem Englischen Garten“ nach einer Erzählung von Marieluise Fleißer. Als Fernsehregisseurin fiel sie von nun an mit ihren anspruchsvollen Literaturverfilmungen auf. Mit ihrer Italo Svevo-Verfilmung wurde Margit Saad zum Filmfest San Francisco eingeladen. Sie schrieb die Drehbücher meist selbst. Am Theater inszenierte sie u.a. „Biografie – ein Spiel“ von Max Frisch. Die vielseitige Künstlerin arbeitete auch als Journalistin.

Seit 1957 bis zu dessen Tod war sie mit dem Bühnenbildner, Theater-, Opern- und Filmregisseur Jean-Pierre Ponnelle verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn ist der Dirigent und Komponist  Pierre-Dominique Ponnelle.

Zeit

5. Juni 2019, 17:30 - 5. Juni 2019, 19:00

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

Juli

01Jul19:00Renate Kürzdörfer im Gespräch mit Daniel und Julian HahnKulturstammtisch19:00 Alte Utting, Bugsalon, Lagerhausstr. 19, 81371 München

Veranstaltungsdetails

Eine tolle Idee, ein ausgedientes Schiff vom Ammersee anliefern zu lassen, auf einer Brücke zu platzieren und daraus ein Lokal mit Biergarten zu zaubern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, brauchte es langen Atem, Unterstützer*innen und natürlich finanzielle Mittel – eine große Herausforderung für einen besonderen Ort. Aber es gibt noch weitere Projekte.

Daniel Hahn gründete mit seinen Brüdern und Freunden im Jahr 2012 den Kulturverein Wannda e.V. – Wannda steht für „Wenn nicht jetzt wann dann“. Daraus gingen zahlreiche Aktivitäten hervor wie der Wannda-Zirkus, aktuell in Freimann, der „Bahnwärter Thiel“ mit der Bespielung des Viehhofgeländes und der Rasenfläche vor der Filmhochschule, das „Café Gans am Wasser“ im Westpark des Bruders Julian Hahn, um nur einige zu nennen. Um ihr Publikum nicht nur mit sehr unterschiedlichen Veranstaltungsformaten zu begeistern, suchen die Brüder nach speziellen Plätzen und Räumen und haben sicher schon wieder neue Pläne.

Foto: Von Rio65trio – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=71342837

Zeit

1. Juli 2019, 19:00

Ort

Alte Utting, Bugsalon

Lagerhausstr. 19, 81371 München

16Jul9:30Führung durch die „Deutsche Eiche“9:30 Hotel "Deutsche Eiche", Reichenbachstraße 13, 80469 München

Veranstaltungsdetails

Die „Deutsche Eiche“, nicht nur eine gemütliche Traditionsgaststätte, sondern auch schickes Design-Hotel mit „aussichtsreicher“ Terrasse und einem der größten schwulen Badehäuser, hat eine lange Geschichte.

Bei einer die Sauna einschließenden Führung durch Dietmar Holzapfel, der zusammen mit seinem Lebenspartner Josef Sattler im Dezember 1993 das Wirtshaus übernahm, wird uns die spannende Geschichte des Hauses nahe gebracht. Der älteste Treffpunkt der schwullesbischen Szene und Münchner Kulturschaffenden gilt bis heute als „Faßbinders Wohnzimmer“, denn Rainer Werner Faßbinder wohnte gegenüber und hielt in der „Deutschen Eiche“ Hof, umgeben von seiner Entourage.

Auch andere Stars dieser Zeit kamen gerne, wie Margot Werner, Donna Summer, Barbara Valentin sowie die Rock-Ikone Freddie Mercury. Der Choreograf John Cranko feierte mit Mitgliedern der Staatsoper am liebsten in der „Eiche“. Nach vielen Renovierungen, Umbauten und Verschönerungen werden im modernen Hotel immer wieder illustre Gäste willkommen geheißen. So nächtigten unter anderem hier schon Günther Grass, Jean-Paul Gaultier, Nastassja Kinski und Frank Schätzing. Das 1995 entstandene Badehaus nur für Männer wurde sukzessive erweitert und hat inzwischen in aller Welt Berühmtheit erlangt.

Die Führung endet auf der Dachterrasse mit  wunderbarem Weitblick. Wer will, kann hier noch verweilen oder unten in der Gaststätte zu Mittag essen.

Treffpunkt am Eingang des Hotels „Deutsche Eiche“, Dauer etwa 2,5 Stunden. Kostenbeitrag 6,- € für Mitglieder, Nichtmitglieder 12,- €. Der Erlös geht an die Initiative von Dietmar Holzapfel zur Wiedererrichtung des König-Ludwig-Denkmals an der Corneliusbrücke. Beschränkte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung erforderlich unter: christine.prunkl@kulturforum-muenchen.de

Organisation: Christine Prunkl

Foto: By Gamsbart – Own work, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4547584

Zeit

16. Juli 2019, 9:30

Ort

Hotel "Deutsche Eiche"

Reichenbachstraße 13, 80469 München

18Jul18:00„Die Stadt Ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“Ausstellungsbesuch18:00 NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Veranstaltungsdetails

Begrüßung durch Direktorin Prof. Dr. Mirjam Zadoff
Einführung durch Kuratorin Dr. Ulla-Britta Vollhardt

Die neue Wechselausstellung des NS-Dokumentationszentrums München „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele, wie eine zunehmende politische Polarisierung zur Spaltung und zum endgültigen Ausschluss einzelner Gruppen aus der Gesellschaft führen kann. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Verfilmung von Hugo Bettauers Roman „Die Stadt ohne Juden“ von 1924. Einzelne Filmszenen verweisen auf die schrittweise Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung während des Aufstiegs und der Etablierung der NS-Bewegung in den 1920er- und 1930er-Jahren. Ergänzt durch den Blick auf aktuelle Entwicklungen werden Geschichte und Gegenwart zueinander in Bezug gesetzt. Die gezeigten Exponate reichen von antisemitischen Klebemarken und Flugblättern der 1920er-Jahre über Namenslisten jüdischer Münchnerinnen und Münchner, die 1942 deportiert wurden, bis hin zu dem menschenverachtenden antisemitischen Brettspiel „Pogromly” der rechtsterroristischen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) von Ende der 1990er-Jahre und rassistischen Postings der Gegenwart..

Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Professorin für jüdische Studien und Geschichte, leitet seit April 2018 als Direktorin das NS-Dokumentationszentrum München. Ihre Aufgaben umfassen neben der Programmverantwortung für den Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Bildungsbereich auch die Vernetzung und Repräsentation sowie die strategische, inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung des Lern- und Erinnerungsorts NS-Dokumentationszentrum München.

Dr. Ulla-Britta Vollhardt, Historikerin und eine der Kuratoren der Ausstellung „Die Stadt Ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge.“ Sie beschäftigt sich vor allem mit zeitgeschichtlichen Fragestellungen der Geschichtspolitik in Bayern.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Personen. Um Anmeldung bis 4. Juli wird gebeten unter lars.mentrup@kulturforum-muenchen.de oder Lars Mentrup, Hohenzollernstr. 17, 80801 München.

Organisation: Lars Mentrup

Zeit

18. Juli 2019, 18:00

Ort

NS-Dokumentationszentrum München

Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

27Jul9:3018:00Ganztägige Architekturfahrt9:30 - 18:00 Wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsdetails

Die 31. Architekturfahrt führt uns schwerpunktmäßig nach Schwabing, in die Maxvorstadt und nach Neuperlach. Wir starten in gewohnter Weise mit dem allseits geschätzten einstündigen Vortrag von Frau Prof. Dr. Elisabeth Merk unter dem Titel „Stadtentwicklungskonzept 20/21“. Anschließend besichtigen wir die neue Firmenzentrale von ARRI, das „Arrial“, in der Parkstadt Schwabing. Als nächsten Programmpunkt lassen wir uns durch das neue, fast autofreie Quartier „Schwabinger Tor“ führen. Danach geht es weiter in die Maxvorstadt, wo uns das „Raumwunder“ auf dem ehemaligen ARRI-Werksgelände in der Theresienstraße vorgestellt wird. Die Mittagspause werden wir in der Kantine der GEWOFAG verbringen, die extra für uns am Samstag öffnet. Wir haben den Nachmittag unter das Motto „Neuperlach ist schön“ gestellt und werden durch einen kurzen Vortrag von Herrn Prof. Held eingestimmt. Nach dem Besuch des neu entstehenden Quartiers an der Carl-Wery-Straße werden wir uns mit dem Bus, vorbei am Quidde-Zentrum, an Wohnungsbauten,  Einkaufszentren und der Baustelle für die neue Mitte am Hans-Seidel-Platz, einen Eindruck vom Stadtteil Neuperlach verschaffen, der dieses Jahr seinen 52. Geburtstag feiert.

Unsere Fahrt endet bei günstigen Wetterbedingungen am Elisabethplatz, wo unser Vorsitzender, Christian Ude, anlässlich des Bürgerfests der Schwabinger SPD um 18.00 Uhr die traditionelle Sensationsversteigerung durchführen wird.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis zum 8. Juli 2019 bei Christine Prunkl, christine.prunkl@kulturforum-muenchen.de erforderlich. Mit der Anmeldebestätigung wird ein Zeitplan mit den konkreten Ortsangaben verschickt und der Treffpunkt bekannt gegeben.

Verantwortlich: Renate Kürzdörfer, Christine Prunkl, Christian Ude

Zeit

27. Juli 2019, 9:30 - 27. Juli 2019, 18:00

Ort

Wird noch bekannt gegeben

August

08Aug16:0017:00Ausstellung „Primäre Gesten“16:00 - 17:00 Alexander-Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München

Veranstaltungsdetails

Die Ausstellung „Primäre Gesten“ beschäftigt sich mit den Bewegungen des Körpers, die der nonverbalen Kommunikation dienen, kleine Akte der Verständigung und des Handelns. Es sind Zeichen der Freundschaft, des Respekts, der Empathie oder auch der Distanz.

In der Schau werden von dem amerikanischen Künstler Robert Rauschenberg (1925 – 2008), der Anfang der 1980er Jahre als einer der ersten westlichen Künstler nach China ging, 28 Farbfotografien gezeigt. Die Ausstellung stellt dieser Fotoserie vier Installationen in Glas von renommierten internationalen Künstlerinnen und Künstlern gegenüber. Sie nehmen alltägliche funktionale Dinge wie einen Knoten oder einen Kreis in Werken auf und transformieren diese „Primären    Gesten“ in ein künstlerisches Objekt.

Die Alexander-Tutsek-Stiftung besteht seit 19 Jahren. Nach ihrer Gründung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft und 15 Ausstellungen später – die erste fand 2004 statt – besteht die Sammlung aus etwa 600 Exponaten. Ein Viertel davon sind Fotografien, drei Viertel Glasobjekte. Denn der Glaskunst gilt – neben der Fotografie – das besondere Interesse der Stiftungsvorsitzenden, Eva Maria Fahrner-Tutsek. Ankäufe sind für sie essenziell, zum einen zur Unterstützung der Künstler, zum anderen, um die Ideen und Ziele der Stiftung der Öffentlichkeit dauerhaft deutlich zu machen.

Frau Aysegyl Cihangir, Mitarbeiterin der Tutsek-Stiftung, wird uns durch die Ausstellung führen. Der Eintritt ist frei, die Kosten für die Führung übernimmt das KulturForum.

Es können maximal 20 Personen teilnehmen. Die Anmeldung ist bis zum 25.07.2019 erforderlich bei carola.ludwig@kulturforum-muenchen.de.

Organisation: Carola Ludwig

Zeit

8. August 2019, 16:00 - 8. August 2019, 17:00

Ort

Alexander-Tutsek-Stiftung

Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München

September

02Sep19:00Florian Seidl im Gespräch mit Maurin DietrichKulturstammtisch19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Der 1823 gegründete Kunstverein München ist einer der ältesten und traditionsreichsten der deutschen Kunstvereine. Er ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein in privater Trägerschaft mit etwa 1.000 Mitgliedern und widmet sich der Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Förderung und Pflege bildender Kunst, Ausstellungen, Vorträge, Künstlergespräche und vieles mehr werden hier angeboten.

Ab Juli tritt Maurin Dietrich die Nachfolge des bisherigen Direktors Chris Fitzpatrick an. Die Kunsthistorikerin war in den letzten vier Jahren am Institute for Contemporary Art Berlin tätig, kurierte Ausstellungen und ist Mitbegründerin des Berliner Projektraums Fragile.

In vier Jahren feiert der Kunstverein sein 200-jähriges Bestehen. Dr. Florian Seidl, jahrelanger 1. Vorsitzender des Kunstvereins und Kuratoriumsmitglied des KulturForums, wird sich mit Maurin Dietrich über ihre Vorstellungen und Pläne für die kommenden Jahre unterhalten.

Foto: Kunstverein München

Zeit

2. September 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

Anmeldungen

Bei Veranstaltungen, für die Anmeldungen nötig sind, werden wegen der begrenzten Teilnehmerzahl Mitglieder vorrangig berücksichtigt. Begleitpersonen von Mitgliedern können nur dann berücksichtigt werden, wenn noch Platz ist.

Geben Sie bei Ihrer Anmeldung unbedingt Adresse und Telefonnummer an. Die Teilnehmer erhalten nach der Anmeldefrist eine Teilnahmebestätigung mit weiteren detaillierten Informationen zu der jeweiligen Veranstaltung. Alle Anmeldungen innerhalb der Anmeldefrist werden berücksichtigt und zwar danach, wie oft das Mitglied im vergangenen Jahr Zu- oder Absagen bekommen hat und ob Veranstaltungen ohne abzusagen nicht besucht wurden. Bitte melden Sie sich möglichst erst dann an, wenn Sie sicher sein können, dass Sie den Termin auch wahrnehmen werden.

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