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Programm – 3. Quartal 2019


Juli

01Jul19:00Renate Kürzdörfer im Gespräch mit Daniel und Julian HahnKulturstammtisch19:00 Alte Utting, Bugsalon, Lagerhausstr. 19, 81371 München

Veranstaltungsdetails

Eine tolle Idee, ein ausgedientes Schiff vom Ammersee anliefern zu lassen, auf einer Brücke zu platzieren und daraus ein Lokal mit Biergarten zu zaubern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, brauchte es langen Atem, Unterstützer*innen und natürlich finanzielle Mittel – eine große Herausforderung für einen besonderen Ort. Aber es gibt noch weitere Projekte.

Daniel Hahn gründete mit seinen Brüdern und Freunden im Jahr 2012 den Kulturverein Wannda e.V. – Wannda steht für „Wenn nicht jetzt wann dann“. Daraus gingen zahlreiche Aktivitäten hervor wie der Wannda-Zirkus, aktuell in Freimann, der „Bahnwärter Thiel“ mit der Bespielung des Viehhofgeländes und der Rasenfläche vor der Filmhochschule, das „Café Gans am Wasser“ im Westpark des Bruders Julian Hahn, um nur einige zu nennen. Um ihr Publikum nicht nur mit sehr unterschiedlichen Veranstaltungsformaten zu begeistern, suchen die Brüder nach speziellen Plätzen und Räumen und haben sicher schon wieder neue Pläne.

Foto: Von Rio65trio – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=71342837

Zeit

1. Juli 2019, 19:00

Ort

Alte Utting, Bugsalon

Lagerhausstr. 19, 81371 München

16Jul9:30Führung durch die „Deutsche Eiche“9:30 Hotel "Deutsche Eiche", Reichenbachstraße 13, 80469 München

Veranstaltungsdetails

Die „Deutsche Eiche“, nicht nur eine gemütliche Traditionsgaststätte, sondern auch schickes Design-Hotel mit „aussichtsreicher“ Terrasse und einem der größten schwulen Badehäuser, hat eine lange Geschichte.

Bei einer die Sauna einschließenden Führung durch Dietmar Holzapfel, der zusammen mit seinem Lebenspartner Josef Sattler im Dezember 1993 das Wirtshaus übernahm, wird uns die spannende Geschichte des Hauses nahe gebracht. Der älteste Treffpunkt der schwullesbischen Szene und Münchner Kulturschaffenden gilt bis heute als „Faßbinders Wohnzimmer“, denn Rainer Werner Faßbinder wohnte gegenüber und hielt in der „Deutschen Eiche“ Hof, umgeben von seiner Entourage.

Auch andere Stars dieser Zeit kamen gerne, wie Margot Werner, Donna Summer, Barbara Valentin sowie die Rock-Ikone Freddie Mercury. Der Choreograf John Cranko feierte mit Mitgliedern der Staatsoper am liebsten in der „Eiche“. Nach vielen Renovierungen, Umbauten und Verschönerungen werden im modernen Hotel immer wieder illustre Gäste willkommen geheißen. So nächtigten unter anderem hier schon Günther Grass, Jean-Paul Gaultier, Nastassja Kinski und Frank Schätzing. Das 1995 entstandene Badehaus nur für Männer wurde sukzessive erweitert und hat inzwischen in aller Welt Berühmtheit erlangt.

Die Führung endet auf der Dachterrasse mit  wunderbarem Weitblick. Wer will, kann hier noch verweilen oder unten in der Gaststätte zu Mittag essen.

Treffpunkt am Eingang des Hotels „Deutsche Eiche“, Dauer etwa 2,5 Stunden. Kostenbeitrag 6,- € für Mitglieder, Nichtmitglieder 12,- €. Der Erlös geht an die Initiative von Dietmar Holzapfel zur Wiedererrichtung des König-Ludwig-Denkmals an der Corneliusbrücke. Beschränkte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung erforderlich unter: christine.prunkl@kulturforum-muenchen.de

Organisation: Christine Prunkl

Foto: By Gamsbart – Own work, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4547584

Zeit

16. Juli 2019, 9:30

Ort

Hotel "Deutsche Eiche"

Reichenbachstraße 13, 80469 München

18Jul18:00„Die Stadt Ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“Ausstellungsbesuch18:00 NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Veranstaltungsdetails

Begrüßung durch Direktorin Prof. Dr. Mirjam Zadoff
Einführung durch Kuratorin Dr. Ulla-Britta Vollhardt

Die neue Wechselausstellung des NS-Dokumentationszentrums München „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele, wie eine zunehmende politische Polarisierung zur Spaltung und zum endgültigen Ausschluss einzelner Gruppen aus der Gesellschaft führen kann. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Verfilmung von Hugo Bettauers Roman „Die Stadt ohne Juden“ von 1924. Einzelne Filmszenen verweisen auf die schrittweise Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung während des Aufstiegs und der Etablierung der NS-Bewegung in den 1920er- und 1930er-Jahren. Ergänzt durch den Blick auf aktuelle Entwicklungen werden Geschichte und Gegenwart zueinander in Bezug gesetzt. Die gezeigten Exponate reichen von antisemitischen Klebemarken und Flugblättern der 1920er-Jahre über Namenslisten jüdischer Münchnerinnen und Münchner, die 1942 deportiert wurden, bis hin zu dem menschenverachtenden antisemitischen Brettspiel „Pogromly” der rechtsterroristischen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) von Ende der 1990er-Jahre und rassistischen Postings der Gegenwart..

Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Professorin für jüdische Studien und Geschichte, leitet seit April 2018 als Direktorin das NS-Dokumentationszentrum München. Ihre Aufgaben umfassen neben der Programmverantwortung für den Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Bildungsbereich auch die Vernetzung und Repräsentation sowie die strategische, inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung des Lern- und Erinnerungsorts NS-Dokumentationszentrum München.

Dr. Ulla-Britta Vollhardt, Historikerin und eine der Kuratoren der Ausstellung „Die Stadt Ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge.“ Sie beschäftigt sich vor allem mit zeitgeschichtlichen Fragestellungen der Geschichtspolitik in Bayern.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Personen. Um Anmeldung bis 4. Juli wird gebeten unter lars.mentrup@kulturforum-muenchen.de oder Lars Mentrup, Hohenzollernstr. 17, 80801 München.

Organisation: Lars Mentrup

Zeit

18. Juli 2019, 18:00

Ort

NS-Dokumentationszentrum München

Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

27Jul9:3018:00Ganztägige Architekturfahrt9:30 - 18:00 Wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsdetails

Die 31. Architekturfahrt führt uns schwerpunktmäßig nach Schwabing, in die Maxvorstadt und nach Neuperlach. Wir starten in gewohnter Weise mit dem allseits geschätzten einstündigen Vortrag von Frau Prof. Dr. Elisabeth Merk unter dem Titel „Stadtentwicklungskonzept 20/21“. Anschließend besichtigen wir die neue Firmenzentrale von ARRI, das „Arrial“, in der Parkstadt Schwabing. Als nächsten Programmpunkt lassen wir uns durch das neue, fast autofreie Quartier „Schwabinger Tor“ führen. Danach geht es weiter in die Maxvorstadt, wo uns das „Raumwunder“ auf dem ehemaligen ARRI-Werksgelände in der Theresienstraße vorgestellt wird. Die Mittagspause werden wir in der Kantine der GEWOFAG verbringen, die extra für uns am Samstag öffnet. Wir haben den Nachmittag unter das Motto „Neuperlach ist schön“ gestellt und werden durch einen kurzen Vortrag von Herrn Prof. Held eingestimmt. Nach dem Besuch des neu entstehenden Quartiers an der Carl-Wery-Straße werden wir uns mit dem Bus, vorbei am Quidde-Zentrum, an Wohnungsbauten,  Einkaufszentren und der Baustelle für die neue Mitte am Hans-Seidel-Platz, einen Eindruck vom Stadtteil Neuperlach verschaffen, der dieses Jahr seinen 52. Geburtstag feiert.

Unsere Fahrt endet bei günstigen Wetterbedingungen am Elisabethplatz, wo unser Vorsitzender, Christian Ude, anlässlich des Bürgerfests der Schwabinger SPD um 18.00 Uhr die traditionelle Sensationsversteigerung durchführen wird.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis zum 8. Juli 2019 bei Christine Prunkl, christine.prunkl@kulturforum-muenchen.de erforderlich. Mit der Anmeldebestätigung wird ein Zeitplan mit den konkreten Ortsangaben verschickt und der Treffpunkt bekannt gegeben.

Verantwortlich: Renate Kürzdörfer, Christine Prunkl, Christian Ude

Zeit

27. Juli 2019, 9:30 - 27. Juli 2019, 18:00

Ort

Wird noch bekannt gegeben

August

08Aug16:0017:00Ausstellung „Primäre Gesten“16:00 - 17:00 Alexander-Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München

Veranstaltungsdetails

Die Ausstellung „Primäre Gesten“ beschäftigt sich mit den Bewegungen des Körpers, die der nonverbalen Kommunikation dienen, kleine Akte der Verständigung und des Handelns. Es sind Zeichen der Freundschaft, des Respekts, der Empathie oder auch der Distanz.

In der Schau werden von dem amerikanischen Künstler Robert Rauschenberg (1925 – 2008), der Anfang der 1980er Jahre als einer der ersten westlichen Künstler nach China ging, 28 Farbfotografien gezeigt. Die Ausstellung stellt dieser Fotoserie vier Installationen in Glas von renommierten internationalen Künstlerinnen und Künstlern gegenüber. Sie nehmen alltägliche funktionale Dinge wie einen Knoten oder einen Kreis in Werken auf und transformieren diese „Primären    Gesten“ in ein künstlerisches Objekt.

Die Alexander-Tutsek-Stiftung besteht seit 19 Jahren. Nach ihrer Gründung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft und 15 Ausstellungen später – die erste fand 2004 statt – besteht die Sammlung aus etwa 600 Exponaten. Ein Viertel davon sind Fotografien, drei Viertel Glasobjekte. Denn der Glaskunst gilt – neben der Fotografie – das besondere Interesse der Stiftungsvorsitzenden, Eva Maria Fahrner-Tutsek. Ankäufe sind für sie essenziell, zum einen zur Unterstützung der Künstler, zum anderen, um die Ideen und Ziele der Stiftung der Öffentlichkeit dauerhaft deutlich zu machen.

Frau Aysegyl Cihangir, Mitarbeiterin der Tutsek-Stiftung, wird uns durch die Ausstellung führen. Der Eintritt ist frei, die Kosten für die Führung übernimmt das KulturForum.

Es können maximal 20 Personen teilnehmen. Die Anmeldung ist bis zum 25.07.2019 erforderlich bei carola.ludwig@kulturforum-muenchen.de.

Organisation: Carola Ludwig

Zeit

8. August 2019, 16:00 - 8. August 2019, 17:00

Ort

Alexander-Tutsek-Stiftung

Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München

September

02Sep19:00Florian Seidl im Gespräch mit Maurin DietrichKulturstammtisch19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Der 1823 gegründete Kunstverein München ist einer der ältesten und traditionsreichsten der deutschen Kunstvereine. Er ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein in privater Trägerschaft mit etwa 1.000 Mitgliedern und widmet sich der Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Förderung und Pflege bildender Kunst, Ausstellungen, Vorträge, Künstlergespräche und vieles mehr werden hier angeboten.

Ab Juli tritt Maurin Dietrich die Nachfolge des bisherigen Direktors Chris Fitzpatrick an. Die Kunsthistorikerin war in den letzten vier Jahren am Institute for Contemporary Art Berlin tätig, kurierte Ausstellungen und ist Mitbegründerin des Berliner Projektraums Fragile.

In vier Jahren feiert der Kunstverein sein 200-jähriges Bestehen. Dr. Florian Seidl, jahrelanger 1. Vorsitzender des Kunstvereins und Kuratoriumsmitglied des KulturForums, wird sich mit Maurin Dietrich über ihre Vorstellungen und Pläne für die kommenden Jahre unterhalten.

Foto: Kunstverein München

Zeit

2. September 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

Anmeldungen

Bei Veranstaltungen, für die Anmeldungen nötig sind, werden wegen der begrenzten Teilnehmerzahl Mitglieder vorrangig berücksichtigt. Begleitpersonen von Mitgliedern können nur dann berücksichtigt werden, wenn noch Platz ist.

Geben Sie bei Ihrer Anmeldung unbedingt Adresse und Telefonnummer an. Die Teilnehmer erhalten nach der Anmeldefrist eine Teilnahmebestätigung mit weiteren detaillierten Informationen zu der jeweiligen Veranstaltung. Alle Anmeldungen innerhalb der Anmeldefrist werden berücksichtigt und zwar danach, wie oft das Mitglied im vergangenen Jahr Zu- oder Absagen bekommen hat und ob Veranstaltungen ohne abzusagen nicht besucht wurden. Bitte melden Sie sich möglichst erst dann an, wenn Sie sicher sein können, dass Sie den Termin auch wahrnehmen werden.

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