Zum Inhalt

Programm – 1. Quartal 2019

Frühjahrs-Filmreihe in den Kinos Münchner Freiheit

Literaturverfilmungen

Das Programm der Filmreihe und weitere Hinweise finden Sie weiter unten.
Organisation und Moderation: Christine Prunkl

Das Programm zum Download und Ausdruck.
Die Filmreihe zum Download und Ausdruck.

Januar

06Jan19:00Neujahrsempfang19:00 Theresiensaal des "Pschorr" - Eingang Prälat-Zistl-Straße, Viktualienmarkt

Veranstaltungsdetails

 „Beklage nicht, was nicht zu ändern ist, aber ändere, was zu beklagen ist.“

Diese Shakespeare zugeschriebene Aussage könnten wir im neuen Jahr zu unserem Motto erklären. Bei unserem Neujahrsempfang wird der Vorsitzende des KulturForums, Christian Ude, daher nicht nur zurückblicken, sondern auch künftige Herausforderungen schildern. Kulturreferent Dr. Hans Georg Küppers wird auf seine im Sommer zu Ende gehende Amtszeit eingehen.

„Der Pschorr“ öffnet an diesem Abend nur für uns seine Türen und bereitet uns auch einen Imbiss. Gaststätte und Küche werden umfassend renoviert und sind in diesem Zeitraum geschlossen.

Wir bitten darum, die Einlasskarte am Eingang zum Theresiensaal vorzuzeigen. Bei eventuellem Verlust erfolgt Kontrolle über die Einladungsliste.

Organisation: Christine Prunkl

Zeit

6. Januar 2019, 19:00

Ort

Theresiensaal des "Pschorr" - Eingang Prälat-Zistl-Straße

Viktualienmarkt

17Jan16:00Thomas Hirschhorn – “Never Give Up The Spot”Kuratorenführung zur Ausstellung16:00 Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60

Veranstaltungsdetails

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums zeigt die VILLA STUCK eine groß angelegte Ausstellung des Schweizer Bildhauers Thomas Hirschhorn mit dem Titel „Never Give Up The Spot“. Er verwandelt das Museum in eine Ruine, die sich über alle drei Stockwerke des neuen Atelierbaus der STUCK VILLA erstreckt und diese zu einem Raum verbindet. Die riesige Ruinenskulptur „Never Give Up The Spot“ erinnert uns an die Zeit, in der wir leben.

Zugleich steht „Never Give Up The Spot“ für das Experiment, Zerstörung und Kreation miteinander zu verbinden. Deshalb gibt es in der Ruine Unterstände, die zum Verweilen, Diskutieren, Produzieren und Kreieren einladen. Die gleichen Materialien, aus denen die Ruine gebaut ist, stehen zur Nutzung der Besucher bereit: es gibt Werkzeuge, Sitzgelegenheiten, Computer, Bücher, Zeichenmaterial und einen E-Bass.

Die Ausstellung appelliert an ein neues Verständnis der Institution Museum, das sich dem öffentlichen Raum bedingungslos öffnet und frei von Hierarchien ist. Die Skulptur macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist – jetzt und in der Zukunft – einen klaren Standpunkt zu beziehen, diesen zu vertreten und sich dafür zu riskieren. Es ist ein Ort der alle Menschen willkommen heißt! Der Kurator der Ausstellung Roland Wenninger wird uns durch die Ausstellung führen.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl,  20 Personen, ist eine Anmeldung bis zum 10.1.2019 bei Carola Ludwig erforderlich. Der Eintritt ist frei, die Kosten für die Ausstellungsführung übernimmt das KulturForum.

Organisation: Carola Ludwig

Zeit

17. Januar 2019, 16:00

Ort

Museum Villa Stuck

Prinzregentenstr. 60

25Jan16:00„Sieben Kisten mit jüdischem Material“Historische Reihe16:00 Jüdisches Museum, St.-Jakobs-Platz 16, München

Veranstaltungsdetails

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen rund 150 Ritualgegenstände, die im November 1938 aus mehreren nordbayerischen Synagogen geraubt wurden und anschließend in das damalige Mainfränkische Museum in Würzburg gelangten. Der größte Teil dieser Objekte wurde erst 2016 in den Depots des Museums wiederentdeckt und werden nun erstmals im Jüdischen Museum München der Öffentlichkeit präsentiert. Der Untertitel der Ausstellung „Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ zeigt, dass es nicht nur um eine klassische Vitrinenschau von (nicht bloß) kunsthistorisch sehr wertvollen Stücken geht, denn „diese Kult-Gegenstände erzählen eine jener unglaublich unfassbaren Geschichten, an denen die jüdisch-deutsche Geschichte speziell des 20. Jahrhunderts so reich ist“ (Abendzeitung, 7.11.2018).

Bernhard Purin, der Leiter des Jüdischen Museums, der an der Inventarisierung der aufgefundenen Objekte maßgeblich beteiligt war und die Ausstellung kuratiert hat, wird uns persönlich durch die Ausstellung führen.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis zum 18. Januar 2019 erforderlich.

Organisation: Dr. Michael Stephan

Zeit

25. Januar 2019, 16:00

Ort

Jüdisches Museum

St.-Jakobs-Platz 16, München

Februar

04Feb19:00Christian Ude im Gespräch mit Adrian PrechtelKulturstammtisch19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

„Meine Damen und Herren!“ Darf man das noch so sagen? Oder ist es eine gruppenbezogen menschenverachtende Anrede, weil sich alle Menschen, die sich in keinem dieser beiden Geschlechter wiederfinden, durch diese Ausgrenzung, ja: dieses Bestreiten ihrer Existenz, diese sprachliche Eliminierung, auf’s Äußerste diskriminiert fühlen?

Auch wenn unbestreitbar ist, dass Herrschaftsverhältnisse in der Sprache ihren Niederschlag fanden und dadurch verfestigt wurden, nimmt die politische Korrektheit im sprachlichen Bereich immer skurrilere Züge an. Es gibt keine Ärzte mehr, auch nicht Ärztinnen und Ärzte, was ohnehin schon etwas aufwändig ist, nein, es muss neuerdings ÄrztSternchenInnen heißen. Wobei Sternchen für die Menschen ohne traditionelle Geschlechtszugehörigkeit steht. Dürfen wir künftig wegen einiger weiblicher Täterinnen nur noch von SittlichkeitsverbrecherSternchenInnen reden?

Wo und wann schlägt die gute Absicht in ihr Gegenteil um? Darüber unterhält sich Christian Ude mit Adrian Prechtel, der Filmkritiker in der Abendzeitung ist, Jurist und Gegner jeder Diskriminierung wie auch jeder Sprachverstümmelung – eine schwierige Gratwanderung.

Zeit

4. Februar 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

07Feb16:00Werkstattbesuch bei Bruno Wank16:00 Studienwerkstätte für Bronzeguss, Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestraße 2

Veranstaltungsdetails

Bruno Wank studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und leitet dort seit 25 Jahren die Studienwerkstätte für Bronzeguss. Er ist freischaffender Künstler und Bildhauer. Der Bronzegießer lebt und arbeitet in München und Görisried im Allgäu.

Von ihm stammt die Kunstinstallation „Argumente“, die die Landeshauptstadt München 2013  erworben hat. Die glänzende Bronzespur im Kopfsteinpflaster der Viscardigasse, auch im Volksmund als Drückebergergasse bekannt. Das Kulturreferat nennt die Bronzespur „ein imaginäres Erinnerungszeichen“ im öffentlichen Raum. Sie verweist darauf, dass viele Münchner während der Zeit des Nazi-Terrors an der Feldherrnhalle nicht mit dem sogenannten „Deutschen-Gruß“ vorbei gehen wollten, sondern eben die „Drückebergergasse“ nutzten.

Eine seiner neuesten Arbeiten, die Skulptur „Feuer & Flamme“, die auf dem Vorplatz des Gymnasiums München-Nord, angebracht wurde, nimmt Bezug auf das Olympische Feuer und soll die Eliteschule des Sports symbolisieren. Bruno Wank stellt in Deutschland und in anderen Ländern aus und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Bei dem Werkstattbesuch erhalten wir einen Überblick über die Organisation und Arbeitsweise der Akademie. Es werden uns Arbeiten von Bruno Wank und von seinen Studenten gezeigt und wir bekommen zudem einen Einblick in die Technik des Bronzegusses. Außerdem gibt es die Möglichkeit, nach dem Werkstattbesuch die aktuelle Diplomausstellung zu besichtigen.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl (15 Personen) ist eine Anmeldung unbedingt bis zum 30.1.2019 bei Carola Ludwig erforderlich.

Organisation: Carola Ludwig

Zeit

7. Februar 2019, 16:00

Ort

Studienwerkstätte für Bronzeguss, Akademie der Bildenden Künste München

Akademiestraße 2

März

04Mär19:00Christine Prunkl im Gespräch mit Irina WankaKulturstammtisch19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

In unserer Filmreihe zeigten wir im Januar 2016  „Die Verdammten“ von Luchino Visconti. Die Rolle eines kleinen Mädchens besetzte er mit einer hinreißenden kleinen Schönheit: Irina Wanka. Die Tochter des österreichischen Schauspielers Rolf Wanka blieb dem Filmgeschäft treu. In der Folgezeit wirkte sie in vielen deutschen und internationalen Film- und Fernsehspielen mit. Mehrere Jahre spielte sie in Serien tragende Rollen und in „Klimt“ stand sie an der Seite von John Malkovich. In ihrer Kindheit sprach sie ‚Momo‘ oder die ‚kleine Meerjungfrau‘. Später war sie die deutsche Stimme internationaler Stars wie Nicole Kidman, Uma Thurmann, Jennifer Lopez und Liv Tyler, weiterhin von Sophie Marceau und Charlotte Gainsbourg. Im Fernsehen sah man sie zuletzt in der Produktion „Der große Rudolph“.

Das Gespräch wird sich auch um die berufliche und soziale Situation von SchauspielerInnen drehen. Irina Wanka ist 1. Vorstandsvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Schauspieler, der sich für die Rechte und Belange der Schauspieler einsetzt und ihre, wie der Name schon sagt, Interessen vertritt.

Zeit

4. März 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

13Mär19:00Mitgliederversammlung19:00 Münchner Künstlerhaus - Millerzimmer, Lenbachplatz 8

Veranstaltungsdetails

Im letzten Jahr wurde der Vorstand neu gewählt, so dass in diesem Jahr ein Bericht über die Arbeit des vergangenen Jahres ansteht und Vorschläge aus der Mitgliedschaft diskutiert werden.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
  2. Wahl einer Versammlungsleitung
  3. Bericht des Vorstands über die Aktivitäten im Jahr 2018
  4. Kassenbericht der Schatzmeisterin
  5. Bericht der Revisoren
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Vorschläge und Anregungen aus der Mitgliedschaft
  8. Anträge und Verschiedenes

Zeit

13. März 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Millerzimmer

Lenbachplatz 8

27Mär14:30Mediensalon mit Dirk von Gehlen: Das Pragmatismus-Prinzip14:30 Institut für Jugendarbeit, Germeringer Str. 30, 82131 Gauting

Veranstaltungsdetails

Die Menschheit ist im 21. Jahrhundert angekommen, und keiner kennt sich mehr so richtig aus. Gut so, sagt Dirk Von Gehlen, und nimmt all jenen den Wind aus den Segeln, die mit einfachen Antworten auf die immer komplexere Gegenwart reagieren. Denn Ratlosigkeit ist kein Problem, sondern der erste Schritt zu einer Lösung.

Ein Impuls für alle, die wissen wollen, wie man den Pessimismus mit Pragmatismus schlägt, warum es sinnvoll ist, täglich Fehler zu machen und wie Bill Gates doch noch Milliardär werden konnte, obwohl er einst sagte: „Das Internet ist nur ein Hype.“

Dirk von Gehlen ist Autor und Journalist. Bei der Süddeutschen Zeitung leitet er die Abteilung Social Media/Innovation und begleitet den Medienwandel seit Jahren auf seinem Blog http://www.dirkvongehlen.de/blog/ und unter https://twitter.com/dvg. Er zählt zu den Crowdfunding-Pionieren in Deutschland und veröffentlichte bei Suhrkamp und Piper.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich per E-Mail an interaktiv@sin-net.de.

(Foto: (C) Hauke Bendt)

Zeit

27. März 2019, 14:30

Ort

Institut für Jugendarbeit

Germeringer Str. 30, 82131 Gauting

April

01Apr19:00Carola Ludwig im Gespräch mit Anke Könemann19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Alt und Jung machen Schule! Herzlich Willkommen in der Integrativen Montessori Volksschule an der Balanstraße und der „WERKSTATT DER GENERATIONEN“. An dieser Schule gehört das Miteinander von Kindern und älteren Menschen zum Stundenplan. Dieses außergewöhnliche Schulprojekt wurde von engagierten Eltern gegründet. Jahrgangsgemischte Klassen, Projekt- und Freiarbeit gehören ebenfalls zum Programm. Von der ersten bis zur zehnten Klasse besuchen Schüler*innen mit und ohne Behinderung hier den Unterricht. Ziel der WERKSTATT DER GENERATIONEN ist ein aktives Miteinander der Generationen, generationenübergreifendes Lernen wird durch das große ehrenamtliche Engagement der älteren Generation ermöglicht. Wie diese Idee in der Praxis umgesetzt wird, darüber möchte ich mit Anke Könemann, der Leiterin der Werkstatt der Generationen sprechen.

Anke Könemann ist seit 2007 Gründungsmitglied der integrativen Montessori Volksschule an der Balanstraße in München und Projektleiterin der dortigen Werkstatt der Generationen. Mehr als zwanzig Jahre arbeitete sie als Dolmetscherin, heilkundliche Psychotherapeutin und Trainerin im Kommunikationsbereich. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

Zeit

1. April 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

26Apr16:0017:30100 Jahre Bauhaus: Reflex Bauhaus 40 Objects - 5 Conversations16:00 - 17:30 Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München

Veranstaltungsdetails

Von Albers bis Schlemmer, von Design bis Malerei

Zum 100-jährigen Geburtstag der Reformschule Bauhaus zeigt Die Neue Sammlung – The Design Museum München ein Jahr lang ihre bedeutendsten Bauhausobjekte – einige davon sind zum ersten Mal zu sehen. Die Führung wird sowohl die Designobjekte, die am Bauhaus entstanden sind, wie z. B. den Wassily-Chair von Marcel Breuer oder die Textilarbeiten von Anni Albers als auch die Gemälde und plastischen Arbeiten von Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger oder Laszlo Moholy-Nagy in den Fokus nehmen. Dr. Angela Opel, Mitarbeiterin der PIN, Bereich Kunstvermittlung wird uns durch die Ausstellung führen.

Die Kosten für die Führung übernimmt das KulturForum, Eintrittstickets kauft jede/r Teilnehmer/in selbst. Da der Ausstellungsraum nicht besonders groß ist, wird von der PIN eine Teilnehmerzahl von maximal 15 Personen zugelassen. Die Anmeldung ist bis zum 10. April 2019 bei Carola Ludwig erforderlich. Organisation: Carola Ludwig

Foto: Aufbacksalami – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73392906

Zeit

26. April 2019, 16:00 - 26. April 2019, 17:30

Ort

Pinakothek der Moderne

Barer Str. 40, München

30Apr19:00Mediensalon mit Katharina Nocun: "Die Daten, die ich rief. Wie wir unsere Freiheit an Großkonzerne verkaufen"19:00 SP CE Popup-Akademie München, Neuhauser Straße 8-10, 80333 München

Veranstaltungsdetails

Wissen Konzerne alles über uns und sind wir wirklich so berechenbar? Diese Frage kann Katharina Nocun mit einem klaren „Absolut!“ beantworten. Denn wir lassen uns nur allzu gern Bücher, Reisen und potenzielle Partner vom Internet empfehlen. Großkonzerne wie Google und Facebook nutzen unsere Daten, um Millionen-Umsätze zu generieren. Banken, Firmen und Behörden nutzen Algorithmen, um unsere Zukunft vorherzusagen. Und Geheimdienste wetteifern darum, wer uns am effektivsten überwacht und durchleuchtet. Denn wer uns am besten kennt, kann uns manipulieren und uns das Geld aus der Tasche ziehen. Katharina Nocun zeigt anhand vieler Beispiele, warum wir uns vor der Geldgier der Konzerne und dem Überwachungswahn staatlicher Behörden schützen müssen.

Katharina Nocun, Jahrgang 1986, ist Bürgerrechtlerin, Netzaktivistin und studierte Ökonomin. Sie leitet bundesweit Kampagnen zum Thema Datenschutz, Whistleblower und Bürgerrechte. Als Expertin für Datenschutz und digitale Demokratiebewegungen veröffentlicht sie regelmäßig Beiträge in zahlreichen Medien (u. a. SZ, FAZ, Die Zeit und Der Freitag) und ist in zahlreichen Fernsehformaten zu Gast. Ihr Buch „Die Daten, die ich rief“ erschien 2018 bei Bastei Lübbe.

Der Eintritt ist frei! Anmeldung ist per E-Mail an interaktiv@sin-net.de oder telefonisch 089-72467700 erbeten. SIN-Studio im Netz Organisation: Björn Friedrich (SIN-Studio im Netz) und Haimo Liebich (KulturForum).

Foto: Miriam Juschkat – http://kattascha.de/?page_id=12 archiviert am 7. Mai 2013 in der Wayback Machine, CC SA 1.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26032066

Zeit

30. April 2019, 19:00

Ort

SP CE Popup-Akademie München

Neuhauser Straße 8-10, 80333 München

30Apr19:00Baukultur: Erbe – Bestand – Zukunft -- Reiner Nagel im Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg und Amandus Samsøe Sattler19:00 Alte Akademie, Neuhauser Str. 8-10, 80333 München

Veranstaltungsdetails

In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten

Der Druck auf Innenstädte hält an, während die Zersiedelung der Stadt- und Ortsränder weiter fortschreitet. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach dem Umgang mit dem gebauten Bestand immer drängender. Denn Bestandsarchitekturen und -infrastrukturen sind nicht nur kulturell bedeutend: Sie verfügen über einen ökologischen und ökonomischen Wert, der oftmals nicht erkannt oder unterschätzt wird. Durch das mangelnde Bewusstsein kommt es zu Verfall oder Abriss und damit zu unwiederbringlichen Verlusten wertvoller Bausubstanz. Aus baukultureller Sicht sind ein Mentalitätswandel, besonderes Engagement und ein zeitiges Eingreifen wichtig, um irreversible negative Auswirkungen auf unsere Städte und Orte zu verhindern. Die Wechselwirkungen zwischen historisch gewachsenen Strukturen und gesellschaftlichen Anforderungen bilden deshalb die Ausgangslage des Baukulturberichts 2018/19. Eine langfristig nachhaltige Entwicklung kann nur aus dem Bestand heraus erfolgen. Sie bedeutet vielfältige Möglichkeiten für ein Mehr an Baukultur. Wir müssen sie nur erkennen und nutzen.

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam, Architekt und Stadtplaner stellt den aktuellen Baukulturbericht: Erbe – Bestand  – Zukunft vor und spricht mit

Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg, Architektin und Professorin an der Hochschule München für  Bauen im Bestand, Denkmalpflege und Bauaufnahme sowie Vorsitzende des Fördervereins des Architekturmuseums der TU München und

Amandus Samsøe Sattler, Architekt, Mitinhaber des Architekturbüros AllmannSattlerWappner und Kuratoriumsmitglied des KulturForums über die Kernbotschaften und Handlungsanweisungen, auch im Zusammenhang mit aktuellen, auch für München relevante Themen.

Organisation: Amandus Samsøe Sattler und Renate Kürzdörfer

Foto: Allmann Sattler Wappner Architekten

Zeit

30. April 2019, 19:00

Ort

Alte Akademie

Neuhauser Str. 8-10, 80333 München

Mai

06Mai19:00100 Jahre Bauhaus: Renate Kürzdörfer im Gespräch mit Janine Schlemmer19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus haben wir Janine Schlemmer eingeladen. Die Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin lebt mit ihrer Familie in München und beschreibt einen Aspekt ihrer Jugend so: „Meine Umgebung damals war sehr geprägt vom künstlerischen Werk meines Großvaters Oskar, Bauhausmöbeln und einer besonderen Familie.“ Über diese besondere Familie wollen wir uns mit ihr unterhalten, über ihre Mutter Karin Schlemmer, Schauspielerin und Tänzerin, ihre Großmutter Tut Schlemmer, die als eine der ersten Frauen Volkswirtschaft studierte, und vor allem über den Großvater Oskar Schlemmer.

Große Retrospektiven seiner Kunst wurden in den Jahren 1977 und 2014/15 in Stuttgart gezeigt. In diesem Jahr finden landesweit zahlreiche Ausstellungen zum Thema Bauhaus unter anderem mit Werken von Oskar Schlemmer statt, die wohl bedeutendsten in Weimar, Dessau und Berlin.

Zeremonienmeister des Bauhauses nannte ihn Walter Gropius, der Oskar Schlemmer nach Weimar berufen hatte. In Dessau leitete er die Bauhaus-Bühne und entwickelte die Bauhaus-Tänze. Im Jahr 1929 verließ er das Bauhaus, um in Breslau und bis 1933 in Berlin zu unterrichten. Danach war er, der Deutschland nicht wie viele seiner Bauhaus-Kollegen verlassen hatte, in seinem Kunstschaffen drastisch eingeschränkt. Die Erkenntnis, der Mensch sei das Maß aller Dinge und das Thema Mensch und Raum standen im Mittelpunkt der Kunst von Oskar Schlemmer und machen sein Gesamtwerk aus Malerei, Plastik und Arbeiten für die Bühne so einzigartig.

Foto: Sebastian Gündel, 2014, Stiftung Bauhaus Dessau

Zeit

6. Mai 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

17Mai20:4523:30Mit dem KulturForum durch die Nacht: Club-Tour20:45 - 23:30 Wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsdetails

Wir wollen ins Münchner Nachtleben hineinschnuppern. Es gibt eine große Vielfalt an spannenden Clubs in der Innenstadt. Mit unterschiedlichen Konzepten und interessanten Räumlichkeiten zieht jeder Ort sein spezielles Publikum an. Bevor die Parties richtig losgehen, werden wir nicht nur besichtigen, sondern uns mit den jeweiligen Betreiber*innen über die Besonderheit ihres Angebots, über Erfolgsmodelle und Herausforderungen unterhalten.

Wir starten voraussichtlich in der Nähe der Haltestelle Karlsplatz/Stachus und beenden die Club-Tour in der Nähe des Isartors, jeweils Plätze, die gut an S-Bahn und Tram angebunden sind. Zwischen den einzelnen Stationen bewegen wir uns mit einem Bus. Treffpunkt und Tourverlauf werden nach Anmeldung bekannt gegeben. Wegen begrenzter Teilnehmer*innenzahl wird um Anmeldung bis zum 30. April 2019 bei Renate Kürzdörfer gebeten.

Organisation: Renate Kürzdörfer und Alexander Wolfrum

Zeit

17. Mai 2019, 20:45 - 17. Mai 2019, 23:30

Ort

Wird noch bekannt gegeben

18Mai9:4519:15Georg-von Vollmar-Akademie und Freilichtmuseum GlentleitenBusexkursion9:45 - 19:15 In der Nähe des Hauptbahnhof München

Veranstaltungsdetails

Die Georg-von-Vollmar-Akademie im Schloss Aspenstein in Kochel am See ist seit 71 Jahren die Bildungsstätte der bayerischen SPD. Gegründet 1948 in einem Schloss, das seit der Barockzeit der Sommersitz der Äbte von Benediktbeuern war und während der Nazizeit enteignet zugunsten des Reichsjugendführers Baldur von Schirach. Die bayerischen Sozis bauten dort ab 1949 die „Parteischule“ auf, finanziert durch das „Kochel-Zehnerl“, das jedes bayerische Parteimitglied mit seinem Monatsbeitrag mit einzahlte. Später ging das Haus in den gemeinnützigen, überparteilichen Verein Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. über, mit einem bis heute florierenden Programm der Erwachsenenbildung. Die Wahlverluste 2017 und 2018 brachten eine Reduzierung der staatlichen Fördermittel und der Vollmar-Akademie einen möglichen jährlichen Fehlbetrag von 300.000 Euro. Zurzeit läuft eine Initiative der gesamten bayerischen SPD, „Bildung braucht Solidarität“, um das Haus für die Erwachsenenbildung unter demokratischem Stern zu retten. Wir besichtigen das Haus, das in vollem Betrieb ist, und informieren uns über seine historische wie seine gesellschaftliche Bedeutung.
Historische Einführung: Dr. Oskar Holl, Einführung in die Arbeit der Georg-von-Vollmar-Akademie: Ruth Malzkorn, Geschäftsführerin der Akademie.

Anschließend Weiterfahrt mit dem Bus zum Freilichtmuseum Glentleiten:
Allgemeine Besichtigung, dann Besuch der Sonderausstellung Eine neue Zeit – Die „Goldenen Zwanziger“ in Oberbayern. Diese Ausstellung befasst sich mit den Auswirkungen der Revolution und der Münchner Räterepublik auf das damals noch sehr ländliche Oberbayern. Führung: Dr. Oskar Holl

Im Teilnehmerbeitrag von 20 € für Mitglieder und 25 € für Gäste sind die Buskosten sowie der Eintritt und die Führung im Freilichtmuseum enthalten. Wir können im Schloss Aspenstein für 14 € pro Person zu Mittag essen (reichhaltiges warmes Buffet, auch vegetarisches und veganes Angebot) und bitten bei der Anmeldung um Mitteilung, ob Sie daran teilnehmen möchten.

Verbindliche Anmeldung erbeten bis zum 4. Mai bei Carola Ludwig, E-Mail: carola.ludwig@kulturforum-muenchen.deDie Anmeldungen werden nach der Reihenfolge der Anmeldeeingänge berücksichtigt, Teilnahmebestätigungen oder Absagen werden Ihnen zugeschickt. Weitere Informationen zum genauen Treffpunkt und zum Programm werden mit der Teilnahmebestätigung verschickt.

Organisation: Carola Ludwig, Dr. Oskar Holl, Gunda Wölk

Foto: DavidG 23:33, 27. Apr. 2009 (CEST) – selbst erstellt. –DavidG 23:33, 27. Apr. 2009 (CEST), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43608873

Zeit

18. Mai 2019, 9:45 - 18. Mai 2019, 19:15

Ort

In der Nähe des Hauptbahnhof München

Juni

03Jun19:00Christine Prunkl im Gespräch mit Olga Biró und Peter Bauhuis19:00 Münchner Künstlerhaus - Clubraum, Lenbachplatz 8, München

Veranstaltungsdetails

Das Bedürfnis der Menschen, sich zu schmücken, ist uralt. Funde von bearbeiteten
Schneckenhäusern in Afrika, Muscheln in Marokko, Mammutelfenbein aus der
Eiszeit, Adlerkrallen der Neandertaler belegen: Menschen hatten seit jeher Sinn für
Schönes. Wir bestaunen Fibeln aus der Bronzezeit, Arbeiten von zarter Schönheit,
bewundern atemberaubende Goldschätze wie den Fund von Varna, die Kunst der
Ägypter, aber auch die Himmelsscheibe von Nebra.

München ist als „Schmuckstadt“ nicht nur über die Fachmesse „Inhorgenta“ bekannt. Ein Forum des zeitgenössischen Schmucks, eine internationale Ausstellung von Weltruf, ist die Sonderschau auf der Internationalen Handwerksmesse. Hier treffen sich Sammler, Galeristen und Museumskuratoren aus aller Welt. Auch die Pinakothek der Moderne zeigt Arbeiten
zeitgenössischer Künstler, die Ausstellung „Schmuckismus“ läuft bis 16. Juni.

Unser Mitglied Olga Biró, Gründerin der Galerie für Autorenschmuck in München und Haute de Cagnes in Frankreich, einem malerischen Ort, der sich dank ihres Einsatzes zum Zentrum für Autorenschmuck in Frankreich entwickelte, kuratiert seit vielen Jahren Schmuckausstellungen. Zum Beispiel „GlAmour – Liebe zum Schmuck“ in der Villa Stuck.

Peter Bauhuis, ist ein international anerkannter und vielfach preisgekrönter Schmuckkünstler, dessen Arbeiten in verschiedenen Museen zu bewundern sind.

Unterstützt von einer Bildershow werden uns Olga Biro und Peter Bauhuis einen faszinierenden Einblick in die Welt zeitgenössischen Schmucks bieten.

Zeit

3. Juni 2019, 19:00

Ort

Münchner Künstlerhaus - Clubraum

Lenbachplatz 8, München

05Jun17:3019:00Die Geschichte vom guten alten Herrn und dem schönen MädchenWir gratulieren MARGIT SAAD zu ihrem 90. Geburtstag.17:30 - 19:00 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

Regie: Margit Saad, Drehbuch: Margit Saad / Anne Rose Katz, Kamera: Wolfgang Treu
Darsteller: Peter Pasetti, Leslie Malton, Klaus Schwarzkopf, Rudolf Wessely

Nach der Erzählung von Italo Svevo.

Die Geschichte spielt zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Der alte Herr, ein Geschäftsmann und Kriegsgewinnler, verliebt sich in ein junges Mädchen aus dem Volk, die seine Geliebte wird. Mit Melancholie und Ironie erzählt Italo Svevo vom Alter und der Jugend, von Geld und Selbsttäuschung und schließlich quält den alten Herrn die Frage:     „Was schuldet die Jugend  dem Alter?“

Wir freuen uns,  Margit Saad an diesem Abend persönlich gratulieren zu dürfen

MARGIT SAAD studierte an der Otto-Falckenberg-Schule. Ihre berufliche Karriere begann am Kom(m)ödchen Düsseldorf. 1961 spielte sie an der Seite von Harald Juhnke am Theater Baden-Baden die Irma la Douce bei der deutschen Erstaufführung des Musicals und 1962 am Theater in der Josefstadt Wien. Weiterhin spielte sie u.a. in München an der Kleinen Komödie, am Staatstheater Stuttgart unter der Regie ihres Mannes Jean-Pierre Ponnelle, und am Staatstheater am Gärtnerplatz.

Ab 1951 war Margit Saad in vielen deutschen und österreichischen Filmen zu sehen und ab den Sechzigerjahren auch in internationalen Filmen wie „The last Escape“ und „Die Spur führt ins Nichts“ von Joseph Losey.

1971 begann Margit Saad hinter der Kamera zu stehen. Im Südwestrundfunk Stuttgart begann sie als Volontärin bei der regionalen Abendschau, anschließend arbeitete sie für das Bayerische Fernsehen und drehte Magazinbeiträge, Dokumentarfilme (u.a.“Milena Jesenska – Mehr als Kafka’s Freundin“), Portraits und 1982 ihre erste Literaturverfilmung „Abenteuer aus dem Englischen Garten“ nach einer Erzählung von Marieluise Fleißer. Als Fernsehregisseurin fiel sie von nun an mit ihren anspruchsvollen Literaturverfilmungen auf. Mit ihrer Italo Svevo-Verfilmung wurde Margit Saad zum Filmfest San Francisco eingeladen. Sie schrieb die Drehbücher meist selbst. Am Theater inszenierte sie u.a. „Biografie – ein Spiel“ von Max Frisch. Die vielseitige Künstlerin arbeitete auch als Journalistin.

Seit 1957 bis zu dessen Tod war sie mit dem Bühnenbildner, Theater-, Opern- und Filmregisseur Jean-Pierre Ponnelle verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn ist der Dirigent und Komponist  Pierre-Dominique Ponnelle.

Zeit

5. Juni 2019, 17:30 - 5. Juni 2019, 19:00

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

H I N W E I S : Besuch der ESO Supernova in Garching
An dem Besuch bei ESO in Garching bestand lebhaftes Interesse. Ein Teil der angemeldeten Mitglieder konnte aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Plätze nicht berücksichtigt werden. Einige griffen jedoch den Hinweis auf individuellen Besuch auf. Deshalb möchten wir hier nachfragen, ob in der Mitgliedschaft noch Interesse an einer Wiederholung dieses Besuchs im 2. Quartal vorhanden ist. Bitte melden Sie sich bei Christine Prunkl hier. Bei ca. 20 Teilnehmern wird dieser Besuch wiederholt.

Hinweis auf eine Veranstaltung unseres langjährigen Mitglieds Gertrud Ritz:
Sonntag, 20.1.2019, 15.00 Uhr (Ausstellungsdauer bis 17.2.2019),
ÖZB Ökologisches Bildungszentrum, Englschalkinger Str. 166, HS Cosimabad
Mo – Do von 9.00 bis 15.00 Uhr, Fr von 9.00 – 13.00 Uhr, Eintritt frei
Naturschönheiten der MÜNCHNER HEIDEN – Fotografien von Gertrud Ritz
Blumen- und Pflanzenportraits sowie Aufnahmen der Trockenwiesenlandschaft
Garchinger Heide zu allen Jahreszeiten.

Anmeldungen

Bei Veranstaltungen, für die Anmeldungen nötig sind, werden wegen der begrenzten Teilnehmerzahl Mitglieder vorrangig berücksichtigt. Begleitpersonen von Mitgliedern können nur dann berücksichtigt werden, wenn noch Platz ist.

Geben Sie bei Ihrer Anmeldung unbedingt Adresse und Telefonnummer an. Die Teilnehmer erhalten nach der Anmeldefrist eine Teilnahmebestätigung mit weiteren detaillierten Informationen zu der jeweiligen Veranstaltung. Alle Anmeldungen innerhalb der Anmeldefrist werden berücksichtigt und zwar danach, wie oft das Mitglied im vergangenen Jahr Zu- oder Absagen bekommen hat und ob Veranstaltungen ohne abzusagen nicht besucht wurden. Bitte melden Sie sich möglichst erst dann an, wenn Sie sicher sein können, dass Sie den Termin auch wahrnehmen können.

Frühjahrs-Filmreihe in den Kinos “Münchner Freiheit“

Literaturverfilmungen

Januar

30Jan17:30Brigitta17:30 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

(D/Ungarn 1994, 80 Min.), restaurierte Fassung

Buch, Regie, Produktion, Schnitt: Dagmar Knöpfel
Musik: Lajos Wohner, Kamera: Gurban
mit Carl Achleitner, Tamás Jordán, Eva Igo, Klaus Händl, Zoltan Gera, Róbert Koltai

Durch Dagmar Knöpfels Entscheidung, ihren auf Adalbert Stifters gleichnamiger Novelle basierenden ersten großen Film in schwarz-weiß zu drehen, entstanden wunderbar poetische Bilder. Laut SZ zeigt sie, „….dass Kino keine melodramatische Kunst des Erzählens ist, dass hier vor allem gilt, das Schauen nicht zu verlernen…“                      

Abendgast: Dagmar Knöpfel

Zeit

30. Januar 2019, 17:30

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

Februar

06Feb17:30Der Fangschuß17:30 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

Fangschuß  (D/F 1976, 97 Min.), restaurierte Fassung

Regie: Volker Schlöndorff, Buch: Jutta Brückner, M.v.Trotta, Geneviève Dorman, Produktion: Anatole Daumann, E. von Junkersdorff
Musik: Stanley Myers, Kamera: Igor Luther

mit Margarethe von Trotta, Matthias Habich, Rüdiger Kirschstein, Mathieu Carriere u.a.

Verfilmung des Romans von Marguerite Yourcenar. Im Vordergrund des auf dem Baltikum nach Ende des Ersten Weltkriegs spielenden Romans steht die Abweisung einer Frau durch einen Offizier, der heimlich mit deren Bruder ein Verhältnis hat, und den sich daraus ergebenden dramatischen Folgen. Deutscher Filmpreis 1977: Beste Regie und beste Kamera

Abendgast: Margarethe von Trotta

Zeit

6. Februar 2019, 17:30

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

20Feb17:30Falsche Bewegung17:30 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

(D 1975, 103 min.)

Regie: Wim Wenders, Buch: Peter Handke, W. Wenders, Bernd Eichinger
Produktion: 
Peter Genée, J. v. Mengershausen, Musik: Jürgen Knieper, Kamera: Robby Müller

mit Rüdiger Vogler, Hans Christian Blech, Hanna Schygulla, Nastassja Kinski, Peter Kern, Ivan Desny, Marianne Hoppe, Lisa Kreuzer

Moderne Adaption des klassischen Romans „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Johann Wolfgang von Goethe. Der Film gewann 1975 in sieben Kategorien den Deutschen Filmpreis: Bester Regisseur des Jahres, beste Kamera, bestes Drehbuch, zudem erhielt die gesamte männliche und weibliche Besetzung Darstellerpreise.

Abendgast (angefragt): Nastassja Kinski

Zeit

20. Februar 2019, 17:30

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

März

06Mär17:30Rückkehr nach Montauk17:30 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

(D/F/IRL 2017), 106 Min.

Regie: Volker Schlöndorff, Buch: Colm Tóibin, V.Schlöndorff, Produzentin: Regina Ziegler, V. Schlöndorff u.a., Kamera: Jérome Alméras, Schnitt: Hervé Schneid

Dem Andenken Max Frischs gewidmet. Älterer Schriftsteller trifft in New York nach Jahren wieder seine ehemalige Geliebte. Sie beschließen ein gemeinsames Wochenende im Künstlerort Montauk auf Long Island zu verbringen, wo sie einst glücklich waren. Doch an die Vergangenheit können sie nicht wieder anknüpfen.

Zeit

6. März 2019, 17:30

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

20Mär17:30Taugenichts17:30 Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit", Leopoldstr. 82, München

Veranstaltungsdetails

(D 1978, 97 Min.)

Regie: Bernhard Sinkel,  Buch: Alfred Brustellin, B.Sinkel,  Produzent: Bernd Eichinger,  Musik: Hans Werner Henze, Kamera: Dietrich Lohmann, Schnitt: Dagmar Hirtz

mit Jacques Breuer, Sybill Schreiber, Eva Maria Meineke, Wolfgang Reichmann, Matthias Habich, Mareike Carrière u.a.

Nach der Novelle von Joseph von Eichendorff über einen naiv-sorglosen Taugenichts, der mit seiner Geige in die Welt zieht und dabei sein Liebesglück findet. Zitat „Der Spiegel“ 20/1980: […] Bernhard Sinkels sehr intellektuell konstruierte Filmkomödie als Reflex auf die 68-er Bewegung gedacht, stieß bei der Kritik auf Unverständnis.

Abendgast: Bernhard Sinkel

Zeit

20. März 2019, 17:30

Ort

Kuchenreuther-Kino "Münchner Freiheit"

Leopoldstr. 82, München

Bitte beachten Sie Hinweise auf unserer Facebook-Seite.
Anfangszeit jeweils um 17:30 Uhr in den Kuchenreuther-Kinos Münchner Freiheit im Karstadt-Block Schwabing, Feilitzschstraße – Zugang auch direkt vom U3/U6-Bahnhof “Münchner Freiheit“
Eintrittspreis € 7,50 / Für Mitglieder des KulturForums € 6,50 (gegen Vorlage des Mitgliedsausweises)

X